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Kokosöl - Das Allroundtalent

Seit Jahrtausenden zählt die Kokosnuss 🥥 zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln der Südseevölker, da sie neben hochwertigen mittelkettigen Fettsäuren auch wertvolle Vitamine, Mineralstoffe, Aminosäuren und Antioxidantien enthält. Rohe Kokosnüsse gehören zu den gesündesten und nährstoffreichsten ganzheitlichen Lebensmitteln. Sie enthält ca. 35 % reines Kokosöl, das als eines der hochwertigsten und gesündesten Öle überhaupt gilt.

In den 1960er Jahren stieß der neuseeländische Forscher Dr. Ian A. Prior auf ein bis dahin völlig unbekanntes Inselvolk in Polynesien. Fast alle 2500 Bewohner der Insel Pukapuka hatten einen idealen Bodymaßindex (BMI). Übergewicht und damit einhergehende Zivilisationserkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Arteriosklerose, Bluthochdruck, Diabetes Mellitus, aber auch Zahnverfall und Karies waren dort so gut wie unbekannt. Obwohl die Bewohner von Pukapuka jeden Tag große Mengen an Kokosöl zu sich nahmen, das reich an gesättigten Fettsäuren ist, hatten sowohl junge als auch alte Menschen einen auffallend geringen Körperfettanteil und auch die Blutfettwerte waren überdurchschnittlich gut. Die mittelkettigen gesättigten Triglyceride (MCT) in Kokosöl helfen, den körpereigenen Fettstoffwechsel anzuregen und die Verstoffwechslung von eingelagertem Unterhautfettgewebe zu modulieren. Eine seiner wichtigsten Erkenntnisse war, dass ein Großteil dieser gesundheitlichen Vorzüge der Kokosnuss auf ihrem speziell zusammengesetzten Öl basiert. Mehr zu der Arbeit von Dr. Ian A. Prior ist in der „Pukapuka-Studie“ zu lesen.

Die mittelkettigen gesättigten Triglyceride (MCT) in Kokosöl helfen, den körpereigenen Fettstoffwechsel anzuregen. Sie sind leicht verdaulich und wasserlöslich. Zudem liefern sie pro Gramm weniger Kalorien als andere Fettsäuren, und helfen, den Stoffwechsel auf die Energiegewinnung aus Körperfett umzustellen. Eine japanische Studie aus dem Jahr 2001 zeigte, dass die Verwendung von Kokosöl hilft, den Körperfettanteil zu reduzieren.

Erhöhte Blutfettwerte normalisieren sich durch den Gebrauch von rohköstlichem Kokosöl wieder.

Die Fettsäuren im Kokosöl bestehen zu ungefähr 50 Prozent aus Laurinsäure, die nach dem Verzehr im menschlichen Körper zu Monolaurin umgewandelt wird. Dieses kann die Lipidhüllen von verschiedenen Viren auflösen und sie dadurch abtöten. Neben Viren werden auch Bakterien und Pilze durch den Kontakt mit Monolaurin unschädlich gemacht.

Kokosöl wirkt bei innerlicher und äußerlicher Anwendung antibakteriell, antiviral und antimykotisch. Der regelmäßige Verzehr von Kokosöl kann demnach helfen, das Immunsystem zu unterstützen und den Körper vor Infektionen zu bewahren.

Kokosöl enthält wertvolle Antioxidantien, fettlösliche Vitamine, alle essentiellen Aminosäuren, Mineralien und Spurenelemente und eignet sich deshalb als ideales Nahrungsergänzungsmittel, um einem Mangel an diesen Vitalstoffen vorzubeugen oder einen bereits bestehenden Mangel auszugleichen.

Aus folgenden Fettsäuren setzt sich Kokosöl zusammen:

  • Laurinsäure: 44 – 52 %
  • Caprinsäure: 6 – 10 %
  • Caprylsäure: 5 – 9 %
  • Myristinsäure: 13 – 19 %
  • Palminsäure: 8 – 11 %
  • Stearinsäure: 1 – 3 %
  • Ölsäure (einfach ungesättigte FS): 5 – 8 %
  • Linolsäure (mehrfach ungesättigte FS): 0 – 1 %

 

Die Wirksamkeit von Kokosöl ist in folgenden Bereichen nachgewiesen:

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Arteriosklerose

Diabetes

Alzheimer und Demenz

Für die Haut (Pflege, Schuppenflechte, Neurodermitis).

Beim Kauf von Kokosöl solltet ihr auf Bio- und Rohkostqualität achten, da nur kaltgepresstes Kokosöl alle aktiven und lebendigen antioxidativen und triglyceridspaltenden Enzyme enthält. Außerdem solltet ihr darauf achten, nur Kokosöl ohne Zusätze zu kaufen.

Quelle: Chris Flaig